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Muss wirklich jedes Unternehmen auf Facebook präsent sein? [Gastbeitrag]

Facebook Like-ButtonDie Welt scheint im Facebook-Zeitalter angekommen zu sein: 1 Milliarde Erdenbürger sind gegenwärtig bei dem sozialen Netzwerk registriert – Tendenz weiterhin steigend. Hier tauschen sie sich mit Freunden, Bekannten oder auch Fremden über die eigenen Aktivitäten aus, knüpfen neue Kontakte und steigern damit die eigene Bekanntheit. Grund genug, dass immer mehr Unternehmensberater auch ihren Klienten empfehlen, eine eigene Webseite auf Facebook zu erstellen. Aber was sich für große Firmen tatsächlich lohnen dürfte, ist für viele Kleinunternehmer eher zweifelhaft. Jedoch kommt das wie so oft auf den Einzelfall an.

Ein nicht zu widerlegender Vorteil liegt darin, dass viele potenzielle Kunden Facebook benutzen und dort früher oder später – gezielt oder zufällig – auch dem Friseur, dem Bäcker oder Textil Hersteller (Siehe Beispiel) über den Weg laufen können. Das schafft erste Bekanntheit und ist somit eine gelungene Werbemaßnahme – ohne aufdringlich zu wirken. Besonders vorteilhaft gestaltet es sich aber für Handelsunternehmen, die im Versand tätig sind. Sie können ihre Waren europaweit oder sogar global vermarkten. Es gelingt in jedem Falle deutlich einfacher, Kunden auf sich aufmerksam zu machen und die eigenen Dienstleistungen vorzustellen. Auch sollte man unbedingt beachten, dass viele Fans nicht unbedingt auch viel bringen. Klasse statt Masse! Daher können auch schon Facebook-Auftritte mit weniger Fans lukrativ sein.

Jedoch haben diese Vorzüge auch ihre Nachteile. Denn eine solche Facebook-Seite muss nicht nur ständig aktualisiert werden. Vielmehr will sie auf individuelle Weise errichtet sein, was nicht selten eine Beauftragung der Werbeagentur oder eines Webdesigners erfordert. Das verschlingt allerdings Kosten, die sich im Nachhinein nur schwer refinanzieren lassen. Die wahre Goldgrube tut sich hierbei also für jene Agenturen auf, die ein Unternehmen bei ihrer Präsenz im Internet unterstützen: Sie lassen sich den Service gut bezahlen – unabhängig davon, ob die auf Facebook werbende Firma selbst von dieser Maßnahme profitiert.

Beispiel: Der Facebook-Auftritt der A. Arnegger GmbH. Ein kleines Unternehmen aus Leutkirch im Allgäu.

A. Arnegger GmbH auf Facebook

A. Arnegger GmbH auf Facebook

Welches Ziel verfolgt das Unternehmen mit diesem Autritt? Wahrscheinlich möchte das Unternehmen auf diese Art und Weise Kunden gewinnen und seine Markenbekanntheit steigern. Aber vielleicht ist die Seite auch nur aus SEOtechnischen Gründen erstellt worden. Wer weiß das schon? Falls die 29 Fans neue Kundenkontakte sind, hat sich diese Facebook-Seite sicherlich gelohnt (gerechnet). ;-)

Strebt ein Unternehmen den Schritt an, auf Facebook für sich zu werben, so muss zunächst die Frage beantwortet sein, ob sich alle Mühen und Kosten rechnen. Gerade für den Friseur um die Ecke oder den Bäcker wird das nicht der Fall sein. Ebenso dürfte sie sich auch nicht für jeden kleinen Verkaufsladen lohnen. Doch wenn ein Anbieter über eher seltene Produkte verfügt oder einer großen Kette angehört, wäre es durchaus lukrativ, eine weltweites Klientel anzusprechen. Anderenfalls lassen sich die dafür anfallenden Kosten auch anders und vor allem sinnvoller investieren: in gezielte Werbemaßnahmen nämlich, die die eigene Bekanntheit vor Ort steigern.

Paul Bieber

Paul Bieber

Ein Gastbeitrag von Paul Bieber. Er ist SEO & Social Media Manager und Blogger der Agenturszene am Bodensee.

3 Kommentare
  1. Hab heute meinen 2.Bus über Facebook bekommen.Die Arbeit lohnt sich auf jeden Fall.Für viele Geschäftbereiche gibt es ja eigene Foren um unter sich zu sein und ein allgemeines just for fun.

  2. So würde ich das nicht stehen lassen…
    Facebook ist eher vielschichtiger zu betrachten.

    – Muss ich über Facebook verkaufen?
    – Suche ich Kontakte zu meinen Kunden?
    – Eröffne ich eine neue Kommunikationsplattform?

    Ja, da stimme ich voll und ganz zu. Kommunikationskanäle müssen geflegt werden. Aber da ist es egal, ob es die Webseite oder eine Auftritt bei Facebook ist.

    Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der strategischen Herangehensweise. Will und muss ich einen weiteren Kommunikationskanal eröffnen und wer macht das intern.

    Hier sollte zuerst gearbeitet werden, bevor unattraktive Facebook-Seiten entstehen.

  3. Ich finde den Screenshot etwas seltsam: Der Button „Titelbild ändern“ erscheint doch nur als Admin der Seite ?! Ansonsten ist die Page doch schon nett. Fehlt noch die Vanity-URL und eine Verlinkung von der Homepage aus – obwohl – zuerst benötigt die Homepage ein ordentliches Update (Optik/Technik/Usability)

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